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Anträge zur Verkehrssicherheit auf dem Ring in Kempten für alle Verkehrsteilnehmer (Schumacherring, Adenauerring, Heussring)

Anträge: 
Verkehrssituation auf dem Ring (Schumacherring, Adenauerring, Heussring) 

  1. Verbesserung der Sicherheit durch Geschwindigkeitskontrollen, auch durch stationäre Anlagen - dauerhaft.
  2. Überprüfung der Verbesserung der Sicherheit und der Geräuschemission durch Geschwindigkeitsreduktion?
  3. Anpassung der Grünphasen für Fußgänger bei der Querung des Rings an Fußgängerampeln, hin zu längeren Grünphasen für Fußgänger.
  4. Anpassung der Querungshilfen auf die notwendigen Abmessungen dieser, zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen.
  5. Verstärkte Kontrollen bzgl. des Parkens auf Fuß- und Radwegen entlang des Rings – speziell von St. Ulrich kommend Richtung Lenzfrieder Str.

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kiechle,

 

derzeitig findet bei den Anwohnern entlang der Ring-Straßen, im Besonderen am Schumacherring, eine Diskussion statt, die fordert, dass der Ringverkehr auf 30km/h reduziert wird. Teilweise sogar gefordert für den ganzen Kemptener Ring. Hintergrund ist die schon lange andauernde Verkehrssituation, einhergehend mit Lärm, Abgasen und Feinstaubentwicklung. Diese Diskussion schwelt schon seit langem. Denn durch das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern aus Kempten und dem Umland schwindet das Verständnis dafür, dass man an einer Hauptverbindungsader gewisse Sachverhalte akzeptieren müsse, wie übermäßige Verkehrs-, Lärm-, und Abgasbelastung. 

Als Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer werden folgende Sachverhalte genannt:

  • Posen
  • Raserei von allen Arten von Verkehrsteilnehmern
  • Übermäßiger Lärm durch überhöhte Geschwindigkeiten
  • Scharfes Abbremsen, um angeben zu können
  • LKW-Lärm durch Schwerlasttransport
  • Etc.

Daher fordern nun nicht wenige anliegende Bürger, dass der Verkehr auf 50 km/h reduziert wird. Wenn nicht sogar auf 30 km/h.

 

Zudem wird auf die Situation für Fußgänger eingegangen. Denn wer versucht die Ringstraßen zu queren, muss feststellen, dass man nur mit guter Mobilität den Ring in der Grünphase überqueren kann. In Begleitung mit Kindern, Rollstuhlfahrern und Menschen mit Gehbehinderung ist das Queren des Rings nur schwerlich möglich. Dies führt dazu, dass die querenden Personen oftmals auf der Querungshilfe zum Stehen/Halten kommen. Da die Querungshilfe an der Ulrichskirche sehr schmale Abmessungen hat und zudem abschüssig ist, ergibt sich auf dieser Stelle ein sehr unsicheres, beklemmendes Gefühl der Unsicherheit. Rollstuhlfahrer, ältere Menschen und Familien stranden fast regelmäßig auf dieser Querungshilfe im Mittelstreifen, obwohl diese keinen Platz auf dieser finden.

In weiteren Diskussionen erfahre ich zudem einen massiven Frust gegenüber Autobesitzern, die Ihr Fahrzeug ohne weiteres auf dem Fuß- Radweg zwischen St. Ulrich und der Lenzfrieder Straße abstellen. Dieses Verhalten stößt nicht nur den Anwohnern entlang des Rings sauer auf, auch vielen anderen Fußgängern, Radfahrer und Familien mit Kinderwagen. Denn der verbleibende Platz – teilweise an einer ganzen Reihe an parkenden Autos entlang des Schumacherrings – lässt kaum mehr einen sicheren Weg zur Fahrbahn frei. Diese Situation sollte durch verstärkte Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst oder Polizei konsequent geahndet werden, so auch die Forderung vieler Gesprächspartner.

 

In der laufenden Diskussion der Anwohner wird neben der 30er Begrenzung sogar ein Nachtfahrverbot für den Schwerlastverkehr auf dem Ring gefordert. 

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Franz Josef Natterer-Babych

Michael Hofer